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Social Network
 
we are not perfectly however we work on it. :)

 

Soziale Netzwerke

Seit etwa einem Jahr beobachtet man unter den Schlagwörtern Web 2.0 eine neue Entwicklung bei Internet-Anwendungsdiensten. Technisch präsentiert sich diese über ausgefeilte Javascript-Entwurfsmuster und meist unter dem Akronym AJAX. Ökonomische Wurzeln hat die Entwicklung im Bereich der Aufmerksamkeitsökonomie und im Umfeld virtueller sozialer Netze. Mit YouTube und StudiVZ wechseln einige junge Startups für hochkarätige Beträge den Besitzer.

Was bedeutet Web 2.0 nun für den Anwender und den Entwickler ?
Welche neuen Denkweisen stecken hinter dieser Entwicklung?
Welche Impulse gehen von Web 2.0 für die Anwendungsentwicklung aus?
Sprechen wir hier über den neuen Hype, die neue Blase, die bald wieder mit Enttäuschung zerplatzen wird - oder ist es die nächste große Herausforderung nach dem E-Commerce.

Diese Veranstaltung gibt eine Einführung in Web 2.0 unter verschiedenen Perspektiven. Sie zeigt Chancen der Entwicklung auf und Kriterien, anhand derer die eigene Position zu dieser Entwicklung besser ermittelt werden kann. Es wird dargelegt, was Voraussetzungen für einen Erfolg mit Web 2.0 sein können.

Nach Schätzung des Marktforschungsunternehmens Datamonitor sind derzeit 41,7 Millionen Europäer auf Social Networking-Plattformen registriert. Bereits in vier Jahren soll die Zahl der Mitglieder jedoch auf 107 Millionen ansteigen. Danach soll sich das Wachstum bis 2012 wieder beruhigen. Trotz der ständig steigenden Nutzer-Zahlen erwarten Experten, dass die Wachstumsraten der Werbung auf Sozialen Netzwerken spürbar sinken werden.

Weltweit wir die Zahl der aktiven Community-Mitglieder auf 230 Millionen geschätzt. Dabei kommen 35% der Mitglieder aus dem asiatischen Raum, 28% stammen aus Europa, dem Nahen Osten und Afrika, 25% der Mitglieder sind aus den USA und 12% der Profile sind in der Karibik und Lateinamerika registriert.

Im Jahre 2007 haben soziale Netzwerke rund 965 Millionen Dollar erwirtschaftet. Bis 2012 soll sich diese Summe auf 2,4 Milliarden Dollar erhöhen.

 

Moneybookers bietet Geldversand über Facebook

Das Online-Bezahlsystem Moneybookers will seinen Kunden ab Ende Mai eine Applikation auf Facebook anbieten, über die Geld versandt werden kann. Die Integration in das Netzwerk soll es ermöglichen, über das eigene Facebook-Profil Schulden zu bezahlen oder Spenden zu sammeln.

„Mit der Integration von Moneybookers auf Ihr Facebook Profil haben Sie nun auch die Möglichkeit, sicher, bequem und schnell Geld zu versenden oder über Ihr Profil einen Spendenaufruf zu starten“, erklärte Martin Ott, Geschäftsführer von Moneybookers. Das Online-Bezahlsystem ist eines der größten in Europa, bietet seinen Service in über 40 Ländern an und hat fast fünf Millionen angemeldete Kunden-Konten.

Facebook verfügt bereits seit längerem über Micropayments, also die Online-Zahlung von kleinen Geldbeträgen, beispielsweise bei den von dem Social Network angebotenen virtuellen Geschenken.


 

Social Network weltweit

Social-Network-Plattformen erreichen immer mehr Besucher. Ihr weiterer Erfolg hänge dabei von der Überwindung kultureller Barrieren ab. Am beliebtesten zurzeit sind Facebook und Myspace. Obwohl auch andere Plattformen stark im kommen sind.

In punkto Beliebtheit wechseln sich die großen Social Networks in den verschiedenen Ländern gegenseitig ab. Facebook beispielsweise die populärste Plattform in Großbritannien, während im deutschsprachigen Raum noch immer MySpace die Nase vorn hat. Laut ComScore-Erhebungen erreichten alle Social Networks zusammen in dem Zeitraum ein Publikum von rund 25 Mio. Unique Usern. Um am Ende erfolgreich zu sein, müssten sich die Firmen auf jeden Fall mit dem Begriff Web 2.0 auseinandersetzen und das gesamte Umfeld verstehen. "Man schaue nur auf einige Marketingausrutscher im vergangenen Jahr, wo Social-Networking-Nutzer abgegriffene Kampagnen erkannt und regelrecht in Stücke zerfetzt haben", gibt Tony Mooney, geschäftsführender Teilhaber von Experian, zu bedenken. Diese Unternehmen hätten die Kultur des Web 2.0 nicht zu würdigen gewusst und im Gegenzug den Preis dafür bezahlen müssen.

Bei MySpace, Facebook und Bebo sind eine Reihe an Verbesserungen zu erwarten, etwa was die Suche und die Organisation der Netzwerke betrifft.

 

 

Internet Sprengt Rekorde

Das Internet wächst schneller als erwartet. Laut den neuesten Zahlen, die Google-Entwickler Jesse Alpert und Nissan Hajaj kürzlich im unternehmenseigenen Blog http://googleblog.blogspot.com veröffentlicht haben, existieren zum gegenwärtigen Zeitpunkt rund eine Bio. eigenständiger Webadressen. Im Vergleich: Bei der ersten Erstellung des Google-Index 1998 war die Zahl der gefundenen Unique-URLs mit 29 Mio. Seiten noch vergleichsweise bescheiden ausgefallen. Doch bereits im Jahr 2000 wurde das rasante Wachstum des neuen Mediums durch das Knacken der Ein-Mrd.-Marke deutlich. Die aktuellen Zahlen seien jedoch sogar für die Google-Mitarbeiter selbst eine Überraschung gewesen, geben sie in ihrem Blog-Eintrag zu. Sie bedeuten ein Wachstum um den Faktor 1.000 in nur acht Jahren. Umgerechnet heißt das, dass im Durchschnitt an die 4.000 neue Webadressen pro Sekunde hinzukommen.

"Wir wissen zwar schon lange, dass das Web groß ist", beginnen Alpert und Hajaj. "Doch in Anbetracht der neuesten Zahlen sind sogar unsere eigenen Suchmaschinenentwickler in Ehrfurcht erstarrt", erklären die beiden Google-Mitarbeiter. Mit einem Anstieg um das Tausendfache in den vergangenen acht Jahren habe die Größe des Internets heute einen neuen "Meilenstein" erreicht. Dabei wurden für die aktuelle Messung gar nicht alle gefundenen Webseiten mitgezählt. "In Wirklichkeit haben wir sogar mehr als eine Bio. individuelle Links gefunden, aber nicht alle davon führen zu eindeutigen Webseiten", erläutern die Google-Entwickler. So würden etwa viele Seiten über mehrere URL-Adressen verfügen, die inhaltlich zumeist aber nur automatisch generierte Kopien voneinander seien. "Sogar nachdem wir diese Duplikate ausgeschlossen haben, kommen wir immer noch auf eine Bio. URLs. Die Zahl der individuellen Websites wächst demnach täglich um mehrere Mrd. Seiten an", stellen Alpert und Hajaj fest.

"In Anbetracht des rasanten Wachstums des Internets sind Suchmaschinenbetreiber zunehmend gefordert, für eine ausreichende Qualität der Ergebnisse bei Suchanfragen zu sorgen", stellt Google-Sprecher Stefan Keuchel im Gespräch mit der Presse fest. Für den Nutzer sei es nicht unbedingt ausschlaggebend, wie viele Seiten es im Web gebe. "Wesentliches Kriterium auf Nutzerseite bleibt die Qualität der Suchtreffer. Sie entscheidet, für welche Suchmaschine sich jemand letztendlich entschließt", ergänzt Keuchel. Wichtig sei in diesem Zusammenhang vor allem, dass die relevantesten Treffer an vorderster Stelle in den Suchergebnissen zu finden sind. "Dass Google in dieser Hinsicht deutlich vor der Konkurrenz liegt, bestätigen unsere Nutzerzahlen", meint Keuchel.

Um mit dem ständigen Zuwachs an neuen Internetseiten Schritt halten zu können, arbeite Google kontinuierlich an einer technischen Weiterentwicklung der Websuche. "Parallel hierzu haben wir aber auch festgestellt, dass sich die Suchkompetenz der Nutzer in den vergangenen Jahren deutlich verbessert hat. Während etwa früher häufig noch nach einzelnen Wörtern gesucht wurde, ist heute die Zwei- oder Drei-Wort-Suche die gängigste Form", schildert Keuchel. "Je konkreter die Suchanfrage des Nutzers ist, desto besser kann die Qualität der Suchergebnisse sein", so Keuchel abschließend.

 

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