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MySpace ermöglicht Profil-Einbindung in anderen Portalen

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MySpace hat gestern, Donnerstag, den Start der Initiative "Data Availability" bekannt gegeben. Damit will die Plattform ihren Nutzern einen einfachen Austausch persönlicher Daten wie Profil-Informationen oder Fotos aus dem MySpace-Profil mit anderen Webseiten ermöglichen. Partner zum Start sind Yahoo, eBay, Photobucket und Twitter. Gleichzeitig mit der eigenen Initiative für leichteren Datenaustausch hat MySpace auch seine Unterstützung für DataPortability http://www.dataportability.org bekannt gegeben, einer Gruppe, die sich dafür stark macht, den Austausch von Nutzerdaten zwischen Webservices allgemein zu erleichtern.

"Die Implementierung von Data Availabilty bietet einen neuen Layer sozialer Aktivität und schafft ein dynamischeres Internet", erklärt Chris DeWolfe, CEO und Mitgründer von MySpace. Konkret bekommen die 117 Mio. internationalen MySpace-Mitglieder die Möglichkeit, Daten von MySpace mit anderen Seiten zu teilen. Dabei kann es sich um Profil-Informationen handeln, um Fotos und Videos oder auch um das Freundes-Netzwerk. So wird es möglich, das eBay-Profil um Interessen und Videos zu erweitern, was Käufer zur Entscheidung für Anbieter mit sozial anprechendem Profil animieren soll. Im Fall von Photobucket ist logischerweise ein leichter Fotoaustausch das Ziel. Auch Yahoo-Services und Twitter können in den Genuss der umfangreichen MySpace-Profile kommen. Weitere Partner sind zur Teilnahme am Projekt eingeladen, so DeWolfe. Über eine Facebook-Beteiligung würde man sich freuen.

Zwar betont MySpace, dass es bei Data Availabilty primär darum geht, Nutzern die Kontrolle über ihre Daten zu geben. Amit Kapur, MySpace COO, stellte jedoch fest, dass mit den vier Start-Partnern über 150 Mio. US-Nutzer und damit 85 Prozent des amerikanischen Web-Nutzer-Marktes erschlossen werden. Das legt nahe, dass die Gewinnung neuer, werbetechnisch wertvoller User für MySpace erreicht werden soll. Der Start der Data Availabilty wird laut MySpace in den nächsten Wochen erfolgen, ein genauer Termin wurde bisher nicht genannt. Jedenfalls soll das Angebot weltweit verfügbar werden.

Der einfache, plattformübergreifende Austausch von Nutzerdaten, ist in den letzten Monaten verstärkt in den Fokus großer Web-Services geraten. Eine treibende Kraft dabei ist DataPortability, eine Arbeitsgruppe, die sich für eine umfassende Öffnung des sozialen Webs einsetzt. Anfang 2008 wurden etwa Google und Facebook als prominente Mitglieder gewonnen ebenso ist Microsoft seit Januar Mitglied. Anlässlich der Vorstellung der eigenen Initiative hat nun auch MySpace den Beitritt zu DataPortability bekannt gegeben. "Im Rahmen der Teilnahme von MySpace hoffen wir, dass die Data-Availability-Initiative sich zu einer Umsetzung entsprechend der DataPortability Best Practices entwickeln wird", heißt es von der Arbeitsgruppe. Die Best Practices legen dar, wie offene Standards genutzt werden sollen, um Nutzern volle Kontrolle über ihre Daten im Web zu geben.

 

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MySpace öffnet Türen für externe Entwickler

Die Social-Networking-Plattform MySpace öffnet sich gegenüber externen Entwicklern. Auf Basis von Googles OpenSocial-Schnittstelle können in Zukunft Spiele, Multimedia-Funktionen und andere Applikationen in das Portal integriert werden. Wie das Wall Street Journal berichtet, folgt MySpace damit seinem Konkurrenten Facebook, der seine Plattform bereits im vergangenen Frühling gegenüber Entwicklern geöffnet hatte. Seither konnten etwa die Musikseite iLike.com oder das Foto-Portal Silde kräftig am Erfolg von Facebook mitnaschen. Im Gegenzug brachten die Zusatz-Funktionen auch für das Social Network eine Popularitätssteigerung mit sich, wenngleich die Plattform in punkto Userzahlen MySpace nach wie vor hinterher hinkt.

Offiziell soll die MySpace-Entwicklerplattform am kommenden Dienstag im Zuge eines Workshops in San Francisco an den Start gehen. Zunächst können die Entwickler zwar mit allen verfügbaren Tools arbeiten und Programme testen, diese aber noch nicht direkt auf der Networking-Seite integrieren. Noch hat das Unternehmen nicht angekündigt, wann es tatsächlich so weit sein wird. Bisher war es aber bereits möglich, interaktive Applikationen - so genannte Widgets - bei MySpace einzustellen. So erzielte etwa die Foto-Seite Photobucket große Bekanntheit und wurde letztlich vom MySpace-Mutterkonzern News Corp. aufgekauft.

Mit der Integration der kleinen Programme will das Social Network in Zukunft noch vielfältiger werden und sich - insbesondere in den USA - besser gegen den stärker werdenden Wettbewerber Facebook durchsetzen. Laut Amit Kapur, neuem Geschäftsführer von MySpace, sollen die Entwickler auch die Möglichkeit erhalten, an den Werbeeinnahmen mitzuverdienen. Allerdings nannte er keine Details darüber, in welchem Verhältnis das Geld geteilt wird. Um Urheberrechtsfragen von vornherein zu klären, legte MySpace verschiedene Richtlinien und Vorgangsweisen für die Entwickler fest. Damit sollen Streitigkeiten wie beispielsweise jene über das Scrabble-Spiel bei Facebook ausgeschlossen werden.

BBC verbündet sich mit MySpace

Das britische öffentlich-rechtliche Fernsehen BBC http://www.bbc.co.uk wird künftig mit dem Networking-Portal MySpace zusammenarbeiten. Wie die New York Times berichtet, wurde die Partnerschaft am Mittwoch von der News Corporation, in deren Besitz sich das Social Network befindet, öffentlich angekündigt. Laut Unternehmen ist das die erste weltweite Kooperation zwischen MySpace und einer großen Sendeanstalt. Im Zuge der Zusammenarbeit wollen sich die beiden Konzerne in Zukunft die Werbeeinnahmen teilen. Die BBC will damit offenbar ihre Online-Aktivitäten weiter ausbauen. Immerhin sind Kooperationen mit YouTube bereits sehr erfolgreich angelaufen und MySpaceTV zählt zu den beliebtesten Videoplattformen neben dem Google-Portal.

Die britische Sendeanstalt will mit derlei Internet-Angeboten in erster Linie ein junges Publikum erreichen, das immer stärker zur Onlinewelt tendiert und sich weniger häufig vor das TV-Gerät setzt. "Diese Partnerschaft setzt unsere Strategie fort, BBC-Inhalte genau dort zu platzieren, wo die Nutzer ihre Zeit verbringen und Videos im Internet schauen", sagt Siman Danker, Direktor Digital Media bei BBC Worldwide. Für MySpace ist der Deal vor allem deswegen von Bedeutung, weil alle anderen Kooperationen mit Fernsehsendern bislang auf bestimmte Märkte begrenzt waren. Die BBC-Inhalte aber werden weltweit auf allen 23 regionalen Seiten der Plattform zugänglich sein.

"Unser Nutzer konsumieren eine enorme Menge an Videos", so Jeff Berman, General Manager von MySpaceTV. Obwohl die Plattform auch ein reichhaltiges Angebot an TV-Serien von NBC und Fox in voller Länge zur Verfügung stellt, sind Kurz-Videos bisher dennoch das populärere Programm-Format. Die BBC verspricht nun Clips vom "besten britischen Fernsehen". Die einzelnen Videos sollen in die verschiedenen Kanäle wie Comedy oder Drama bei MySpace aufgeteilt werden. Die Nutzer erhalten zudem die Option, die Videos in ihre persönlichen Profile zu integrieren und die Inhalte in einem BBC-Forum zu diskutieren.

 

 

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